Teilnehmerin  bei IWCAT / International Workshop of Ceramik Art in Tokoname/ Japan  2005.

der Beginn einer subjektiven Reflexion 8 Jahre spaeter, in Wien ab 20.8.2013 ...in progress....

japan. ein land, das ich nie vergessen werde. fast als waere alles gestern passiert....
ein land voller widersprueche, voller raetsel und voll alter weltanschauungen und einfachheit, die von ausserhalb ueber medien fast niemand sich ersinnt.ein land voll mit zauber und auch entruecktheit.

die technokratie in den stadten hochgelebt, doch finden sich inmitten darin noch alte "papierhaeuser" wie eva ursprung es oft zu sagen pflegte. diese haeuser mit den papiernen schiebetueren und waenden aus bambusflechtwerk und lehm und keramischen dachziegeln. räume offenbaren sich, die in ihrer einfachheit jedem minimalismus des westens spotten, strotzen häuser voller energie mit ihren gärten, die in ihrer liebevollen art, so klein oft doch ein ganzes multiversum sind.....

und dann gehe ich auf einer großen, von autos verstunkenen strasse und biege unbewusst in eine seitenstrasse ein...in kyoto...und bin ploetzlich dort, wo sich die ahninnen und ahnen vielleicht gerne aufhalten und all die spirits des shintos, die gesehen werden können und erlebbar sind verehrt werden. ist es doch die natur...zumindest erklärt es sich so für mich....an einem heiligen berg voller stiegen bergan...und nirgendwo ertönt mehr ein stadtlaerm. ganz im gegenteil. ich befinde mich inmitten einer stille, voll umgrünt inmitten dieser großen stadt...wo doch dann auch immerweiter und immerwieder auf meinem spaziergang sich die buddhistischen tempel und klöster auch ausbreiten seit altersher und  der modernität einen glanz verleiht, die in keinem buch zu finden, dann doch erlebbar wird am flohmarkt, wo alte kimonos, wunderschoen in seide sich im aufgewuehlten staube zu mir drehen und mit jadefreundlichen gesichtern die glücksmünzen herüberstrahlen.

ein glück. so weit weg zu sein. und doch mir selbst und den träumen so nah.